Sportlicher Werdegang

Lars König wurde 1970 in Berlin (Steglitz) geboren. Wie fast jeder kleine Junge träumte von einer Fußballkarriere. Mit 11 Jahren trat Lars in seinen ersten Verein ein. Mit 13 Jahren bestritt er seinen ersten Volkslauf und recht abrupt folgte der Bruch mit dem Fußball. Anschließend wechselte er von der von der Fußballabteilung in die Leichtathletikabteilung beim TSV Rudow 1888. Dort genoss er die Ausbildung als Leichtathlet.

Durch Vereinskameraden kam er als 14 Jähriger das erste Mal mit dem Skilanglauf und Triathlon in Berührung. 1985 war er dann einer der jüngsten Teilnehmer beim Ersten Wannsee Triathlon. Das war der Anfang zum Extremen.

Nach vielen erfolgreichen Wettkämpfen versuchte Lars sich 1990 am Ironman in Roth. Leider musste er wegen einer Augenverletzung aufgeben. 1992 versuchte er es beim ersten Ironman auf Lanzarote erneut. Zu seiner großen Überraschung wurde er für sein erstes Finish auch noch mit dem Ticket zum Ironman Hawaii belohnt. Neben Triathlon bestritt Lars bei den Zehlendorfer Eichhörnchen Radrennen und Bahnrennen. Wie es der Zufall will wurde er von Rainer Podlesch 1996 in die Stehergemeinde mit aufgenommen.

Da Lars sich nicht für eine Sportart entscheiden konnte, steigerte er sich mit großer Freunde immer weiter ins Extreme. Er entwickelte sich zu einem der besten Extremsportlern aus Berlin.

Bei verschieden Wettkämpfen wie den Gigathlon in der Schweiz, Quatrathlons, 24 Stunden Radrennen, Race Across The Alps, Paris-Brest-Paris erfolgte 2007 ein Höhepunkt seiner sportlichen Karriere: Die Weltmeisterschaft im Triple-Ultra Triathlon in Lensahn 11,4 km Schwimmen, 540 km Radfahren und 126 km Laufen. Für ihn war es einer der größten Herausforderung, die er in seiner langen Laufbahn bestritten hat.

Auch in Zukunft möchte er sich weiteren Extreme-Events und Herausforderungen stellen. Sein größter Traum wäre es einmal beim längsten Nonstop Radrennen der Welt, dem legendären Race Across America (RAAM; 4800km), zu starten.